Mittwoch, 25. Juni 2014

Letzter Abend mit Kjersti/ Siste kvelden med Kjersti

Es ist Mittwochnacht und Kjersti übernachtet ein letztes Mal bei mir. Wir hatten es lustig beim Zähneputzen, wie ihr sehen könnt:

Das Packen ist total hoffnungslos, aber ich werde das schon irgendwie schaffen. Muss ich ja.
Gute Nacht,
Magdalena

Donnerstag, 19. Juni 2014

8 Tage

Es dauert nicht mehr lange und dann sitz ich schon im Flieger nach Berlin. Wie kann ein einziges Jahr so schnell vergehen? Unglaublich.
Es ist endlich Sommer und Standardtemperaturen. Draußen ist es am Schönsten und man kann sich am saftigen grün der Bäume und Wiesen nicht satt sehen. Sommer ist doch die schönste Zeit in Norwegen. Die Einheimischen wachen auf aus ihrem Winterschlaf und erblühen richtig. Überall ist gute Laune.

Man wird immer gefragt, ob man sich während eines Auslandsaufenthaltes verändert hat. Noch vor Kurzem hatte ich keine Ahnung, was ich da antworten sollte, doch jetzt weiß ich es.
Ich hab viele Höhen und vor allem viele Tiefen in diesem Jahr erlebt und es war nicht immer leicht, aber ich bereue diesen Schritt ganz und gar nicht. Ich würde es wieder tun und es an alle weiter empfehlen. Ein Auslandsaufenthalt lässt dich wachsen und manchmal sogar über ich selbst hinaus. Man tut etwas, womit man nie gerechnet hatte, dass man es jemals tun wird und danach ist man einfach nur stolz. Dieses Gefühl ist wunderbar. Man braucht sich nicht schämen, dass man anders ist als andere, weil man aus einem anderen Land kommt. Und man erlebt!

Um die verbleibende Zeit noch richtig auszunutzen, fuhren Bente, Arild, Christiane und ich letztes Wochenende nach Bergen.
Bei 8h im Auto, denkt man sich, dass das die langweiligste Fahrt der Welt werden kann, aber nicht, wenn man durch Norwegen fährt! Die Landschaft ist unheimlich abwechslungsreich. Wir fuhren durch den längsten Straßentunnel der Welt (24,5km) und vorbei an vielen Bergen und Gewässern.
In Bergen war das Wetter mal ausnahmsweise nicht klischeehaft, sondern wunderbar sonnig und warm! Und zwar das ganze Wochenende über! Am nächsten Tag gings ins Zentrum, wo Christiane und ich im Aquarium waren und später noch alle zusammen auf dem Markt dort. Es wurde viel Musik gemacht und Fisch und andere einheimische Dinge verkauft. Den darauffolgenden Tag verbrachten wir auf der Hütte von Gastonkel Geir und Gasttante Therese. Die Hütte liegt an einem Hang mit wundervoller Aussicht auf den Fjord. Natürlich wurde das Bott auch voll genutzt und ich habe uns übers Wasser gelenkt.
Als dann wieder die Heimreise anstand, wurde sich brav von allen verabschiedet und bedankt. Dieses Mal waren es nicht 8h im Auto, sondern ganze 13h!
Bente und Arild hatten die Rücktour so geplant, dass ich möglichst viele Attraktionen zu sehen bekomme. Also wurde an Wasserfällen und Dämmen und im Gebirge gehalten und am Strand im Hardangerfjord gebadet. Meine Gasturoma und die Cousine von Arild haben wir auch noch besucht. Eine schöne, aber lange und anstrengende Fahrt. Ich war doch ganz froh, als wir wieder zu Hause in die Einfahrt rollten.






Selfie mit fetter Robbe;)


Elchwurst...yummy...


Geirs und Tehreses Hütte

Aussicht von der Hütte


Baden im Hardangerfjord

Aussicht aus dem Haus von Arilds Cousine. Amazing!

Steinsdalsfossen


150m freier Fall

Norwegens größter Damm


Auf ganz bald,
Magdalena

Sonntag, 25. Mai 2014

Ja vi elsker dette landet

Wusstet ihr, dass 11% der Menschen Linkshänder sind? Also da fühl ich mich doch gleich mal ein bisschen besonders...mmm...

Ja, 17. Mai! Was für ein Tag! Ich bin so froh, dass ausgerechnet ich zu diesem Tag Austauschschüler in Norwegen sein durfte!
Am 17. Mai 1814 wurde Norwegens Grundgesetz in Eidsvoll unterschrieben. Das war ein großer Tag für das arme, kleine Land. Seitdem wird jedes Jahr der Nationalfeiertag gefeiert. Und hier sieht und fühlt man, was wirklicher Patriotismus ist. Also im guten Sinne natürlich. 
Das Wochenende vor dem 17. Mai war ich mit Alicias Familie in Eidsvoll, wo für 400mio Kronen (50mio€) das originale Haus renoviert wurde. Dort nämlich hatten Politiker aus ganz Norwegen sich zur "Grundgesetzbesprechung"getroffen. Alle Räume waren in den Originalstand zurückgesetzt und verkleidete Schauspieler liefen umher. In dem Tagungssaal des Hauses wurde gefilmt und verschiedene Reden gehalten. Promt kamen wir alle erstmal ins Fernsehen. 
Nach diesem Ausflug wusste ich dann, weshalb Norwegen Nationalfeiertag feiert.


Wie feiert man den aber diesen Tag?
Meistens wird in den Familien morgens gemütlich gefrühstückt. Man zieht sich sehr schick an. Für alle, die eine Tracht besitzen (Bunad), heißt es, diese rauszuholen und anzuziehen. Eine Bunad ist handgemacht und der Heimatregion des Norweger entsprechend verziert. Alles ist aus Baumwolle, weshalb die Röcke total schwer und warm sind. Die letzen Jahre regnete oder schneite es am 17. Mai, doch dieses Jahr war Petrus gut gelaunt und es waren 24°C und Sonnenschein! Das hieß für mich: Kleid mit Jäckchen, ohne Strumpfhose. Herrlich!! :D
Am 17. Mai morgens, frühstückten meine Gastfamilie und ich mit einigen Freunden.
In den verschieden Städten und Dörfern finden Menschenzüge mit allen Schulen und Vereinen der Umgebung statt. Also liefen wir dann dem Zug nach Slemmestad hinterher. Ich musste allerdings früher abbiegen, da ich zur Bushaltestelle musste, weil ich mit Alicia, Kjersti, Paula und Helene nach Oslo fuhr. Natürlich dauerte die Busfahrt weit mehr als 1h und ich bekam langsam Panik, dass ich den großen Zug (barnetog) in Oslo verpassen würde. Alicia und ich beschlossen deshalb nicht unsere Taschen in die Wohnung von Helenes Schwester zu bringen, sonder gleich im Getümmel zu verschwinden. In Oslo liefen das Heer, alle Blaskapellen der Schulen und 216 Schulen, die norwegischen Abiturienten und noch viele andere Menschen mit. Ein unglaublich großer und langer Zug! Alicia und ich schafften es, uns in die Parade reinzuschmuggeln und liefen mit der Engebråten Skole mit. Es war ein herrliches Gefühl mit der singenden und tanzenden Masse mit zu laufen und ständig "Hipp hipp hurra" und "Heia Norge" zu rufen. "Unsere" Schule hatte auch noch einen eigenes Lied geschreiben, welches alle Schüler sangen und sofort kriegten Alicia und ich den Text des Songes in die Hand. :)
Auf dem Weg über die Karl-Johans Gate hoch zum Schloss, liefen wir an unzählig vielen flaggeschwingenden Menschen vorbei und ich war so unheimlich glücklich! 200 Jahre Norwegisches Grundgesetz! Und ICH durfte dabei sein und das erleben. Es war unglaublich und ich werde diesen Tag niemals vergessen. Diese Fröhlichkeit und gute Laune unter den Menschen umfing einen und man konnte nur angesteckt werden. Also liefen wir jubelnd hoch zum Schloss, wo die Königsfamilie stand und dem Volk zuwinkte. Ja, ich habe wirklich diese unheimlich offenen und volksnahen Menschen gesehen und konnte an ihnen vorbei laufen und winken. Es ist nicht jeder ein Fan von der Monarchie, aber ich finde, diese repräsentative Regierungsform hat etwas zusammenschweißendes für eine Nation, für ein Volk und etwas traditionelles, was irgendwie gemütlich ist. Die Norweger sind ein so glückliches und freundliches Volk und ich glaube kaum, dass sie das wären, wenn die Monarchie abgeschafft wäre! Die Königsfamilie kümmert sich um diese Menschen und ist oft mitten im Geschehen zu finden und nicht hinter zugezogenen Vorhängen.
Ich musste kurz an den deutschen Nationalfeiertag denken und mir lief auf den ersten Anhieb nicht einmal ein, wann dieser ist. In Deutschland feiert man den Tag nicht so richtig, nicht so groß. Das ist ein bisschen traurig, weil ich glaube, dass gerade an solchen Tagen die Menschen einander näherkommen und sich gut verstehen.

Nach der Parade trafen Alicia und ich wieder auf die anderen drei und wir grillten gemütlich im Park. Es ist ein Muss Hotdog und Softeis zu essen. Das mit dem Softeis hat leider nicht geklappt, da war ich dann doch viel zu satt für, aber die Hotdogs waren lecker. ;)
Abends fuhren wir mit dem Bus zu einer Freundin, die noch ein kleines Fest veranstaltete. Das war ein schöner Tagesausklang und ich war so unheimlich müde! Ich glaube so müde wie in dieser Nacht und dem Tag danach war ich im ganzen Austauschjahr noch nicht und Austauschschüler sind ja generell immer müde... 












Vilde, Christine, Hanne, Sarah
Alicia, Kjersti, Helene, Nazilla

Wer noch ein bisschen bessere Eindrücke der Parade in Oslo sehen möchte, kann gerne dem Link folgen.
http://tv.nrk.no/serie/gratulerer-med-dagen/muhu22000814/17-05-2014#t=1h47m30s

Und wer die Nationalhymne hören will:
https://www.youtube.com/watch?v=VRS6cbLOrPQ

Freudige Grüße
Magdalena

17. mai! For en dag! Jeg er så glad for at jeg kunne være utvekslingsstudent i Norge på akkurat denne dagen!
Helgen før 17. mai dro jeg med Alicia sin familie til Eidsvoll. Alle de rommene ble tilbakestilt til den opprinnelige tilstanden og forkledd skuespillere gikk rundt. I møterommet i huset ble filmet og ulike taler ble holdt. Vi alle kom på TV.
Etter denne turen  visste jeg hvorfor Norge feirer nasjonaldagen sin på 17. mai.

På morningen på 17. mai spiste jeg frokost med min vertsfamilie og noen venner. Deretter gikk vi bak toget til Slemmestad. Men jeg måtte stikke tidligere fordi jeg måtte gå til busstasjonen, fordi jeg dro med Alicia, Kjersti, Paula og Helene til Oslo. Selvfølgelig tok bussturen mer enn en time, og jeg begynte å få panikk for at jeg ville misse det store toget (barnetog) i Oslo. Alicia og jeg defor bestemte oss for å ikke sette våre bagger inn i leiligheten av Helens søster. En utrolig stor og lang tog! Alicia og jeg klarte å snike oss inn i paraden og gikk med på Engebråten skole. Det var en fantastisk følelse med sangene og dansende publikum og stadige roper " Hipp hipp hurra " og " Heia Norge". " Vår" skole hadde også skrevet en spesiell sang som elevene og til og med Alicia og jeg fikk teksten for at vi kunne synge. :)
På vei over Karl Johans gate opp til slottet gikk vi forbi utallige flagg svingende folk, og jeg var så utrolig glad! 200 år Norsk grunnlov! Og jeg kunne være der og oppleve hele festen. Det var utrolig, og jeg vil aldri glemme denne dagen. Dette munterhet og god humor blant menn omfavnet en, og man kunne bare smile hele tiden. Så gikk vi opp til slottet, der den kongelige familien sto og vinket til folket. Ikke alle er en fan av monarkiet, men jeg synes dette representative styreform har noe som sveiser en nasjon sammen, som er litt koselig. Nordmenn er et lykkelig og vennlige folk, og jeg tror ikke de ville være slik hvis monarkiet ville har vært avskaffet! Den kongelige familien ta vare på disse menneskene, og er ofte funnet i midten av handlingen og ikke bak lukkede gardiner.
I Tyskland feirer vi dagen egentlig ikke så stor. Det er litt trist fordi jeg tror at det er nettopp på slike dager folk kommer nærmere hverandre.

Etter paraden, Alicia og jeg møtte de tre andre jentene igjen og vi grillte i parken. Selvfølgelig spiste vi hot dog! Det bledissverre ikke noe med softisen på denne dagen fordi vi var altfor mett etter grillingen, men hot dogene var veldig gode. ;)
På kvelden tok vi bussen til en venn som hadde en liten fest. Det var en fin avslutning på dagen, og jeg var så utrolig trøtt! Jeg tror så sliten og trøtt som på denne kvelden og dagen etter hadde jeg aldri vært før i hele mitt urvekslingsåret og utvekslingsstudenter er generelt alltid trøtt ...

Magdalena



Mittwoch, 7. Mai 2014

Keine Zeit, keine Zeit

Gestern habe ich die erste E-Mail bezüglich des Rückflugs von YFU bekommen. Es ist so komisch. Das Ende meines Austauschjahres rückt immer näher und ich habe immer noch nicht das Gefühl, dass es so wirklich angefangen hat. Die Zeit verging viel zu schnell, dafür dass ich mir das so lange gewünscht habe. Seit der siebten klasse, um genau zu sein. Der Wunsch kam auch in Norwegen in mir auf, im Familienurlaub 2010. Damals hätte ich nie gedacht, dass ich in Norwegen ende, aber wenn ich so darüber nachdenke, ist das doch eigentlich logisch. In den drei Jahren, in denen ich fleißig Informationen über Auschtauschjahre gelesen und gesammelt habe, wollte ich in alle möglichen Länder der Welt. Dazu gehören England, USA, Australien, Neuseeland, Südafrika, Canada, Schweden. Auch wenn ich streckenmäßig nicht so weit gekommen bin (1,5h Flug), habe ich mich geistig weiterentwickelt und meinen Horizont erweitert.Ob ich mich wirklich so verändert habe, werden wir sehen, wenn ich wieder da bin;)
Aber bevor es zurück geht, gibt es noch einige Tage, auf die ich mich sehr freue.
Dazu gehört zum Beispiel der Nationalfeiertag, der 17. Mai.
Der wird hier mit Paraden, Musik, den Nationalfarben (rot, weiß und blau) und der Königsfamilie gefeiert. Das ganze Land und die Menschen stehen Kopf! Eine fette, fette, fette, fette Party:D
Bericht kommt danach:)

Hilsen
Magdalena

Donnerstag, 1. Mai 2014

Ab in den Süden!

So, wie gesagt, kommt jetzt eine Erzählung von Spanien. 11 Tage im Süden waren wirklich höchst angenehm. Am 16. April gings per Flugzeug nach Malaga. Angekommen in Malaga gings mit dem Taxi ins erste Hotel in der Nähe des Flughafens. Da es mitten in der Nacht war sind wir auch sofort in Bett gegangen und dann am nächsten Morgen mit dem Taxi zurück zum Flughafen. Die Wärme war recht ungewöhnlich. Nachdem wir gut eine Stunde auf den Mietwagen warten mussten, waren wir dann irgendwann auf dem Weg nach Chiclana. Dort lag unser zweite Hotel am Strand. Die Spanische Landschaft gefällt mir auch ausgesprochen gut! Kann auf die Dauer ein wenig einschläfernd wirken, aber ist irgendwie wie die Norwegische Landschaft, nur eben nicht so viele Bäume und eher südländischen Pflanzen.
Das Hotel war riesig. Wir hatten zwei Tage dort und haben uns tagsüber gesonnt, waren im Pool und am Meer. Abends gabs immer eine Show für alle Gäste und die Sonnenuntergänge waren berauschend.














Am Samstag fuhren wir dann wieder eineinhalb Stunden weiter nach Marbella. Dort wollten wir eigentlich in eine Ferienwohnung, allerdings war die noch nicht gesäubert worden. Deshalb trafen wir uns erst einmal mit meinen Gastgroßeltern in einem Café. Die waren am Samstag angekommen und wollten eine Woche mit uns verbringen. Der erste Tag in Marbella war ein bisschen chaotisch, aber abends konnten wir dann doch endlich in eine saubere Wohnung einziehen.
Die nächsten Tage in Marbella (eine Woche) wurde sich am Pool gesonnt, eine Freundin miener Gastschwester am noch zu uns, viel geshoppt, gut gegessen und am Montag feierten wir den Geburtstag meiner Gastmama. Ein paar wirklich schöne Tage, in denen ich so braun wie noch nie geworden bin! Und wenn ich mal braun werde, dann soll das schon was heißen!





Am Samstag gings dann wieder zurück nach Malaga. Auf dem Weg konnte ich noch einen Blick auf Afrika werfen! Meine Gastgroßeltern flogen wieder nach Hause und für uns stand noch ein schöner Tag in Malaga an. Wir fuhren also eine Segway-Tour durch die City. Das war so lustig!
Der letzte Abend wurde dann noch am Hafen uns auf der Shoppingstraße verbracht und endete für mich im Bett liegend während mir kotzübel war!
Naja, auf dem Flug am nächsten Tag gings mir wieder gut und obwohl es auch sonnig und warm in Norwegen war, war es mir doch zu kalt;)






Liebste Grüße von
Magdalena

Montag, 14. April 2014

Geburtstag

Ein ganz anderes Gefühl war es, meinen Geburtstag hier zu feiern. Ich war schon lange nicht mehr so nervös aufgrund meines Geburtstages! Das Wetter war wunderbar. Wir haben draußen in kurzen Hosen und Sonnenschein gesessen und beim Pizzaessen die Sonne und Wärme genossen.
Wir, das waren: Penele, Eva, Dennis, Alicia, Helene, Kjersti, Henrik und Vebjørn. Als es dann dunkler wurde, haben wir einen Film gesehen und ich habe Geschenke ausgepackt. Nach drei Kuchen und Schokoladenpudding waren wir dann auch wirklich unglaublich voll. Mein Geburtstag war sehr gemütlich und ich habe schöne Geschenke bekommen. Penele war extra aus Trondheim angereist und blieb dann noch bis Montag hier.
Arild, Bente und Christiane haben mir eine Spanienreise geschenkt, weshalb es am Mittwoch für 11 Tage mit ihnen in den Süden geht:D
Katze hatte leider keine Lust auf Fotos

zu Geburtstagen wird immer die Flagge rausgehängt:D

Klassenfreunde


es gab definitiv genug Essen


Jetzt wird es auch draußen richtig gemütlich, weil wir die Gartenmöbel rausgeholt haben und ab und zu grillen oder draußen frühstücken. Und wenn man abends den Sonnenuntergang sehen will, muss man sich nur eine Decke mit rausnehmen und in den nächstbesten Sessel packen. Mit Penele war ich dann am Samstag "ut på tur" (auf Tour) im Wald bei uns. Man kann wirklich richtig wandern! Das hätte ich nicht gedacht, aber der Wald ist echt riesig und es gibt viele Wanderwege.







Mir ist in letzter Zeit noch viel extremer aufgefallen, dass die Norweger ein gestörtes Verhältnis zu Geld haben. Sie haben es einfach und sie kümmern sich kaum dafür wie viel etwas kostet, wofür sie Geld ausgeben.
Es gibt auch bestimmte Markenartikel, die so gut wie jeder besitzt. Einen Norweger erkennt man an seinem Style. Als ich vor genau 7 Monaten hier angekommen bin, hatte ich mir die Landsleute sehr naturverbunden vorgestellt. Aber es scheint als herrsche eine Art Dresscode unter den Jugendlichen. Man wird nicht verurteilt, wenn man anderes trägt, aber es war anfangs doch sehr ungewohnt für mich. Vorallem weil gerade schwer darüber diskutiert wird, ob Schuluniformen eingeführt werden sollten und sich die Mehrheit stark dagegen sträubt. Dabei gibt es schon so etwas wie eine ungewollt eingeführte geheime Stylevorschrift.
Es ist seltsam, aber auch ich bin ein wenig angesteckt worden. Einige Sachen gefallen mir sehr gut und dann ist es ja keine Schande, sie zu besitzen.

Jetzt bin ich erstmal gespannt, wie der Spanienurlaub wird:)

Grüße an euch,
Magdalena