Donnerstag, 19. Juni 2014

8 Tage

Es dauert nicht mehr lange und dann sitz ich schon im Flieger nach Berlin. Wie kann ein einziges Jahr so schnell vergehen? Unglaublich.
Es ist endlich Sommer und Standardtemperaturen. Draußen ist es am Schönsten und man kann sich am saftigen grün der Bäume und Wiesen nicht satt sehen. Sommer ist doch die schönste Zeit in Norwegen. Die Einheimischen wachen auf aus ihrem Winterschlaf und erblühen richtig. Überall ist gute Laune.

Man wird immer gefragt, ob man sich während eines Auslandsaufenthaltes verändert hat. Noch vor Kurzem hatte ich keine Ahnung, was ich da antworten sollte, doch jetzt weiß ich es.
Ich hab viele Höhen und vor allem viele Tiefen in diesem Jahr erlebt und es war nicht immer leicht, aber ich bereue diesen Schritt ganz und gar nicht. Ich würde es wieder tun und es an alle weiter empfehlen. Ein Auslandsaufenthalt lässt dich wachsen und manchmal sogar über ich selbst hinaus. Man tut etwas, womit man nie gerechnet hatte, dass man es jemals tun wird und danach ist man einfach nur stolz. Dieses Gefühl ist wunderbar. Man braucht sich nicht schämen, dass man anders ist als andere, weil man aus einem anderen Land kommt. Und man erlebt!

Um die verbleibende Zeit noch richtig auszunutzen, fuhren Bente, Arild, Christiane und ich letztes Wochenende nach Bergen.
Bei 8h im Auto, denkt man sich, dass das die langweiligste Fahrt der Welt werden kann, aber nicht, wenn man durch Norwegen fährt! Die Landschaft ist unheimlich abwechslungsreich. Wir fuhren durch den längsten Straßentunnel der Welt (24,5km) und vorbei an vielen Bergen und Gewässern.
In Bergen war das Wetter mal ausnahmsweise nicht klischeehaft, sondern wunderbar sonnig und warm! Und zwar das ganze Wochenende über! Am nächsten Tag gings ins Zentrum, wo Christiane und ich im Aquarium waren und später noch alle zusammen auf dem Markt dort. Es wurde viel Musik gemacht und Fisch und andere einheimische Dinge verkauft. Den darauffolgenden Tag verbrachten wir auf der Hütte von Gastonkel Geir und Gasttante Therese. Die Hütte liegt an einem Hang mit wundervoller Aussicht auf den Fjord. Natürlich wurde das Bott auch voll genutzt und ich habe uns übers Wasser gelenkt.
Als dann wieder die Heimreise anstand, wurde sich brav von allen verabschiedet und bedankt. Dieses Mal waren es nicht 8h im Auto, sondern ganze 13h!
Bente und Arild hatten die Rücktour so geplant, dass ich möglichst viele Attraktionen zu sehen bekomme. Also wurde an Wasserfällen und Dämmen und im Gebirge gehalten und am Strand im Hardangerfjord gebadet. Meine Gasturoma und die Cousine von Arild haben wir auch noch besucht. Eine schöne, aber lange und anstrengende Fahrt. Ich war doch ganz froh, als wir wieder zu Hause in die Einfahrt rollten.






Selfie mit fetter Robbe;)


Elchwurst...yummy...


Geirs und Tehreses Hütte

Aussicht von der Hütte


Baden im Hardangerfjord

Aussicht aus dem Haus von Arilds Cousine. Amazing!

Steinsdalsfossen


150m freier Fall

Norwegens größter Damm


Auf ganz bald,
Magdalena

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